Rise Above the Cloud: Die Konferenz fĂŒr Software-Builder*innen feierte ihre Premiere in der Ottakringer Brauerei

Bei der ersten Ausgabe von Rise Above the Cloud (RATC) von Microsoft und dem Bildungsanbieter ETC verwandelte sich die Ottakringer Brauerei in einen Innovation- und Tech-Hub, bei dem sich alles um das Software-Business der Zukunft drehte. 20 hochkarĂ€tige Speaker*innen, wie etwa Runtastic-GrĂŒnder Florian Gschwandtner, beantworteten brandaktuelle Fragen aus der Community zu skalierbaren Innovationen, KĂŒnstlicher Intelligenz oder Nachhaltigkeit im Software-Business.

Rund drei Viertel (71 Prozent) der heimischen Unternehmen nutzen 2022 die Cloud – vor allem wegen der deutlichen Kosteneinsparungen und flexiblen NutzungsgebĂŒhren. „Trotzdem wissen viele Unternehmen zu wenig ĂŒber die Potenziale der Cloud“, sagt Michael Swoboda, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Bildungsanbieters ETC, „Genau da setzt die Rise Above The Cloud (RATC) an. Hier kann sich die Cloud-Community aufschlauen und neue Partnerschaften knĂŒpfen.“

Ein neuer Hafen fĂŒr die österreichische Software-Builder*innen-Community

„Mit der Cloud geht eine Demokratisierung von technologischen Möglichkeiten einher“, sagt Michael Rehberger, Director Global Partner Solutions von Microsoft Österreich, „Ein EPU kann etwa mit Public Cloud-Lösungen beinahe auf die gleichen technologischen Möglichkeiten zugreifen wie ein Konzern.“ Das gelingt, neben der aktiven Diskussion in Bezug auf neueste Innovationen fĂŒr Software-Builder*innen, ĂŒber eine aktive Vernetzung innerhalb der Community und durch die Bildung und StĂ€rkung von aktiven Partnerschaften.

Die Skills fĂŒrs 21. Jahrhundert

In „Die digitale Zukunft“, der Keynote von Florian Gschwandtner, ging es nicht nur um Unternehmertum und wie er mit Runtastic eines der erfolgreichsten Start-ups Österreichs grĂŒndete, sondern auch um die Digitalisierung, die Cloud und die damit verbundenen Chancen. DarĂŒber hinaus sprach Gschwandtner darĂŒber, wie wichtig die Entwicklung der „21st Century Skills“ fĂŒr Mitarbeiter*innen und FĂŒhrungskrĂ€fte in Bezug auf die WettbewerbsfĂ€higkeit eines Unternehmens ist. So lĂ€sst die rasante Weiterentwicklung der Arbeitswelten Hard Skills immer mehr in den Hintergrund treten. WĂ€hrend Kompetenzen wie komplexe Problemlösung, kritisches Denken und KreativitĂ€t ganz oben auf der Liste der aktuellen Anforderungen stehen.

Warum Gender-Diversity so wichtig ist

„Wenn wir von Software und Cloud reden, ist es ganz wichtig, dass wir uns GeschlechterdiversitĂ€t von einer datenbasierten Seite aus ansehen. Denn unterreprĂ€sentierte Gruppen sind auch bei der Entwicklung KĂŒnstlicher Intelligenz unterreprĂ€sentiert“, sagte Carina Klaffl, Leiterin des Grow F Accelerators von Female Founders. In ihrer Keynote erlĂ€uterte Klaffl, warum (Gender) Diversity fĂŒr Start-ups und Software-Unternehmen so wichtig ist, um Innovation und Wachstum zu ermöglichen. Wie Studien zeigen, performen geschlechterdiverse Teams besser: Sie sind innovativer und erwirtschaften mehr Umsatz.

Unternehmen in technologischer Reifephase

„In unserer Kundenarbeit kann man sehen, dass wir in eine Reifephase der Cloud kommen“, sagte Christoph Mayer, Partner bei EY und zustĂ€ndig fĂŒr Cloud Transformation, „Viele Unternehmen haben erste Schritte getan, wie etwa von E-Mail in Richtung m365 oder von HR-Tools zu Software as a Service-Lösungen.“ EY selbst, der Partner von „Rise above the Cloud“, ist mit seiner IT-Landschaft zu 80 Prozent in der Cloud. Mit EY Fabric hat die Unternehmensberatung eine integrierte, globale Technologieplattform entwickelt, die modernste Cloud-Technologie und Datenplattformen mit fundierten GeschĂ€ftseinblicken kombiniert, um Lösungen zu entwickeln und bereitzustellen.

Wie KĂŒnstliche Intelligenz Innovation beschleunigt

Xiaopeng Li, ein internationaler KI-Experte von Microsoft, ging darauf ein, wie KĂŒnstliche Intelligenz ein wahrer Beschleuniger von Innovation sein kann. Das zeigt sich etwa bei der Zusammenarbeit von Spotify und Automation Anywhere mit Microsoft, die mittels KI MarkteinfĂŒhrungen massiv beschleunigen konnten. Eines der spannendsten Best Practice-Anwendungsbeispiele kam von AVL List. Denn das steirische Entwicklungsunternehmen hat Software-Lösungen fĂŒr die Cloud entwickelt, die sie nun an andere Unternehmen verkaufen. So baute sich durch Cloud-Lösungen ein Start-up aus einem etablierten Unternehmen heraus auf.

Weitere Informationen: www.riseabovethecloud.at