ETC Newsticker – Ignite Tag 4

DIE Session des Tages war sicher „Inside Azure Architecture“ mit Azure CTO Mark Russinovich. Dabei gab er nicht nur einen Einblick in den Aufbau von Azure Datacenters, Regions etc. sondern auch einen Ausblick auf künftige Technologien wie die neuen SCUTI-O SSDs mit 10 facher Performance gegenüber den aktuell verwendeten (NVMe).

„Azure Shared Disk“ wird nun auch das Erstellen von klassischen Windows-Clustern in Azure ermöglichen.
Eine Vorschau auf die zukünftige Fehlertoleranz von Azure Virtual Machines gibt das „Project Tardigrade“. Der Name leitet sich von den extrem widerstandsfähigen Bärtierchen ab, die allen Widrigkeiten in Ihrer Umwelt trotzen. Umgelegt auf Azure Hardware heißt das, dass VMs ihren Status behalten (bzw. kurzfristig eingefroren werden), auch wenn der darunterliegende Host neu gestartet werden muss.

Generally available ist nun auch der Service „Azure Bastion“. Damit können auch Server per RDP oder SSH über das Azure Portal erreicht werden, die keinen Internetzugriff bzw. keine öffentliche IP-Adresse haben.

Im Bereich Microsoft Search gibt es nun die Möglichkeit, eine neue Graph API zu verwenden, um einerseits Daten abzufragen und andererseits in Form von Connectors Daten in den Index hochzuladen. Initial werden sechs Search Connectors direkt von Microsoft angeboten (u.a. Files und SQL Server) sowie über 100 weitere von Partnern. Weiters ist es möglich, seinen eigenen Connector zu bauen und damit jegliches System an Microsoft Search anzubinden. Dies ist deshalb interessant, da die Searchbox nicht nur in allen Office 365 Systemen an zentraler Stelle angezeigt wird, sondern auch im Office Client sowie in naher Zukunft auch über Windows 10 ansprechbar sein wird.

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